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Bericht von Helga Mangerich
Am Sonntag, dem 11. März starteten 34 gut gelaunte Wanderer zu der üblichen monatlichen Freizeitwanderung auf dem „Kühkopf“. Die Wanderung war so terminiert, dass noch nicht mit einer Schnakenplage zu rechnen war. Sie begann auf dem großen Parkplatz vor der Brücke in Stockstadt. Die Landschaft
„Kühkopf-Knoblochsaue“ ist ein Teil des Oberrheingrabens, der besonders in den letzten 100 Jahren immer stärker besiedelt und industrialisiert wurde. Die Folge darauf, es blieb wenig Raum für die Natur.
Eine Ausnahme bildet das Naturschutzgebiet „Kühkopf-Knoblochsaue“. Es ist eines der größten und bedeutendsten Refugien der Natur in
Hessen. Auf engstem Raum wechselten Auenwälder, Kopfweiden, Wiesen- und Wasserflächen. Auch zwei Aussichtstürme zur Beobachtung der vielen Wasservögel gab es zu sehen. Aus der Ferne konnte man einen Blick auf die
Schwedensäule werfen. Diese erinnert an den Rheinübergang des Schwedenkönigs Gustav Adolf mit seinen Truppen im Dreißigjährigen Krieg am Hahnensand bei Erfelden am 21. Dezember 1631. Die Mittagseinkehr fand im
„Forsthaus“ statt.
Nach dieser wanderten wir – mit eiem kurzen Schlenker - weiter zum Informationszentrum Hofgut Guntershausen. Im Infozentrum werden
anhand eines flutbaren Kühkopf-Modells und einer nachgebildeten Auelandschaft die Besonderheiten des Lebensraumes „Aue“ veranschaulicht. Hier endete die von Gotthard Krause geführte Wanderung und die
Fahrgemeinschaften traten den Heimweg an.
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