Wieder ein Trainerwechsel bei der SKG Bauschheim: Für Hamed Faten übernimmt nun Max Diefenbach die Regie. Es ist bereits der vierte neue Coach in dieser schwierigen Saison beim Fußball-A-Ligisten. Die SKG steht mit erst sieben Punkten auf dem vorletzten Platz und muss schwer um den Klassenerhalt bangen.

Hamed Faten macht aus persönlichen Gründen eine Pause

„Hamed hat aus persönlichen Gründen aufgehört“, teilte Abteilungsleiter Andreas Wiest mit. Wie Faten erklärt, der im Oktober an die Seitenlinie zurückgekehrt war und interimsmäßig die Nachfolge von Thorsten Bohr angetreten hatte, „werde ich jetzt bis Sommer eine Pause machen, und dann bin ich für alle Optionen offen“.

Mit Max Diefenbach wechselt ein langjähriger Spieler ins Traineramt, der schon in der G-Jugend bei der SKG angefangen hat und bereits mehr als 200 Partien für Bauschheim bei den Aktiven absolvierte. „Da es momentan schwer ist, einen neuen Trainer zu kriegen, da haben wir jetzt mit Max eine gute interne Lösung gefunden“, erklärt Weist.

Max Diefenbach übernimmt als Spielertrainer

Wie Diefenbach offenbart, „gab es zwar eigentlich einen anderen Plan. Ich wollte nächste Saison kürzer treten und im Sommer die zweite Mannschaft übernehmen.“ Da aber nun ein neuer Coach für die Erste gebraucht wird, musste der 33-Jährige nicht lange überlegen und sagte als Spielertrainer zu. „Das ist auch eine Herzensangelegenheit. Ich spiele ja schon so lange hier.“

Diese Woche leitete er erstmals das Training. Mit 15, 16 Mann – aus erster wie zweiter Mannschaft. Der Kader ist bei beiden ausgedünnt. „Es haben sich mehrere Spieler abgemeldet“, so Diefenbach, „aber ich hoffe, dass einige meiner alten Weggefährten jetzt wieder dazu kommen und den Kader verstärken, damit wir noch einige Punkte holen können“.

Dabei will der neue Coach nichts beschönigen: „Es wird natürlich schwer, in der A-Liga noch unten rauszukommen und den Relegationsplatz zu erreichen. Aber aufgeben ist keine Option für mich und den Verein.“ Sechs Punkte trennen die SKG aktuell vom Tabellendrittletzten Hillal Rüsselsheim. Nach den Auftaktspielen am 8. März bei der SSV Raunheim und am 12. März gegen Trebur-Astheim müsste daher spätestens im Kellerduell am 15. März daheim gegen Schlusslicht SV Klein-Gerau unbedingt ein Sieg her – sonst wird es sehr schwierig, den Abstieg noch verhindern zu können.